Herzlich willkommen,

auf der Homepage des Fachbereiches Musik des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg e.V.Wir wünschen allen Interessierten, sowie Freunden und Gönnern der Feuerwehrmusik viel Spaß beim Besuch auf unserer Homepage.

Osterlehrgang 2014_Impressionen

Landesausbildung

Innerhalb der Feuerwehrmusik Baden-Württemberg wurde der Ausbildung schon immer ein hoher Stellenwert gesetzt. In den Bezirken wie auch in den Landkreisen finden zentral immer wieder Lehrgänge in den Bereichen der D- Lehrgänge (D1-D3) statt.

Besonderheit im Ausbildungswesen des Landesfeuerwehrmusik Baden-Württemberg ist der jährlich stattfindende Osterlehrgang an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal. Eine ganze Woche steht die Feuerwehrschule ganz im Zeichen der Feuerwehrmusik. Hierbei werden Führungslehrgänge (Leiter der Musikabteilung, Stabführer, Ausbilder) aber auch bedarfsorientierte Seminare (Musikalische Früherziehung etc.) angeboten.

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Landesausbildungsleiterin

Kontaktdaten:

Landesausbildungsleiterin

Sabine Feigenbaum

Am Berg 4

71686 Remseck am Neckar

Fon: +49 7146/281026

Fax: +49 7146/289-348

 

Email: feigenbaum (at) feuerwehrmusik-bw.de

 

 

Feuerwehrmusik erstmals an der neuen LFS

In diesem Jahr fand die Musikerwoche an der LFS nicht wie gewohnt zur Osterzeit sondern im Herbst von 4. – 7.10.2017 statt. Bedingt durch den ungewohnten Zeitpunkt, die Feuerwehrschule zog in der üblichen Musikerlehrgangszeit um, waren die Lehrgänge nicht voll besetzt. Was jedoch für die erste Lehrgangswoche der Feuerwehrmusik BW an der neuen Schule für die Lehrgangsleitung von Vorteil war, da die Gruppen übersichtlicher waren.

Bedingt durch die Hellhörigkeit der Lehrräume im Hauptgebäude konnten die Musiker keinen Praxis-Unterricht dort machen, lediglich die Theoriestunden waren dort möglich. Die Praxis wurde in den Aufenthaltsräumen der Wohngebäude sowie im großen Sitzungsraum der Übungshalle durchgeführt. Trotz der wenigen Musiker sind diese Räume bereits an ihre Grenzen gestoßen.

Sehr gut war, dass die Teilnehmer des Stabführerlehrganges die Übungshalle für die Ausbildung am Großen Stab nutzen konnten und so witterungsunabhängig übten. Die Teilnehmer des Registerführerlehrgangs waren in die Registerproben mit eingebunden und erlernten dort die Probenarbeit ihrer Instrumentengruppen sowie in den Orchesterproben die Zusammenführung der einzeln erprobten Musikstücke. Diese Zusammenführung konnten die Stabführer in der Praxis mit dem Orchester sehr üben.

Das Ausbilderteam freute sich über sehr motivierte Musiker/innen in den Instrumentallehrgängen und freuten sich, die Leute mit viel Technik am Instrument versorgen zu können. Erfreulich ist, dass alle Teilnehmer des Registerführerlehrgangs sowie der Stabführer die Prüfungen bestanden haben – zwei musikalische Leiter wurden jedoch gebeten, intensiver zu üben und beim nächsten Lehrgang nochmals ihr Wissen zu vertiefen.

Nachfolgend berichten zwei Teilnehmerinnen über ihre Erfahrungen und Eindrücke:

Teilnehmerbericht - Lehrgang Registerführer/in

Dreieinhalb Tage lang haben wir – drei Spielleute von verschiedenen Spielmannszügen des Landes - den Lehrgang zum Registerführer/in an der Landesfeuerwehrschule besucht.

Jeder von uns übernimmt in seinem Spielmanns-/Fanfarenzug schon eine „führende“ Tätigkeit wie die Registerführung, einen Teil der Probenarbeit oder sogar das Orchesterdirigat bzw. wird jene übernehmen. Aus diesem Grund kamen wir nach Bruchsal, um noch mehr Input, praktisches Wissen und Techniken zu lernen.

Nach etwas Theorie am Vormittag ging es für uns am Nachmittag schon in die jeweiligen Instrumentallehrgänge, wo wir -mal mehr mal weniger- „ins kalte Wasser“ der Registerführung geworfen wurden, um die uns unbekannte Gruppe an Spielleuten zu dirigieren, beziehungsweise uns daran zu versuchen. Dabei erhielten wir viele praktische Tipps und Tricks von erfahrenen Dirigenten, die uns mit ihrem Talent und Können beeindruckten und inspirierten. Sie halfen uns, vor die Gruppe zu stehen und die praktische Probenarbeit umzusetzen.

Auch an den kommenden Tagen wechselte die praktische Probenarbeit mit etwas Theorieunterricht ab und es blieb uns Zeit zum Austausch über Situationen und Erfahrungen mit unseren Spielmannszügen zu Hause.

Insgesamt war es für uns eine sehr lehrreiche musikalische Zeit, von der wir sehr viel mitnehmen und so konnten wir alle drei den Lehrgang erfolgreich abschließen!

Franziska Knor, Notzingen

 

Teilnehmerbericht - Stabführer-Seminar Teil 2

 

Fünf Stabführer wollten es wissen. Nachdem alle vor ein paar Jahren den Stabführerlehrgang Teil 1 absolviert hatten, wollen sie den zweiten Teil des Lehrgangs nun anpacken. Teil 1 hat den Schwerpunkt bei der Stabführung. Teil 2 legt nun mehr auf das Dirigat bzw. die Probenarbeit. Wobei man das Ankündigen einer Kurve (=Volte) mit dem Tambourstab ebenfalls lernt.

 

Nach kurzem Auffrischen der Inhalte aus dem Stabführerlehrgang Teil 1 wurde mit Theorie fortgesetzt. Auch wenn diese Materie trocken erscheint, so gelingt es Bettina Missale uns bei der Stange zu halten.

 

So stand auf der Tagesordnung: Unabhängigkeitsübungen, Diskussionen über

diverse Probenstile, Probenplanung, Vorbereitung einer Probe inkl. Partiturstudium (Partiturstudium: 1% wird beim Auftritt und 4% bei der Probe sichtbar; die restlichen 95% verbringt man daheim).

 

Andreas Huber erwartete uns für die Praxis am Stab nicht im Lehrgebäude sondern, wie wir es immer gern nennen, in der "Dancehall" – der Übungshalle.

 

Dort konnten wir uns witterungsunabhängig mit der Stabführung beschäftigen und, wie oben bereits erwähnt, mit der Volte. ("Und dreh, 2, 3, 4"). Evtl. wurden beim Zählen sogar Brüche oder gar Wurzeln gezogen?

 

Doch die wahre Herausforderung war die Probenarbeit vor dem Orchester. Neben den eingeübten Schlagbildern in der Theorie sollten wir das Orchester zu dem Klang bringen, das wir im Kopf dazu gespeichert haben. Zu analysieren, was man soeben gehört hat, fällt schon schwer. Aber das Orchester soll nun korrekte Anweisungen (Rhythmus, Intonation, Dynamik,

etc.) erhalten, damit es besser wird.

 

Nun wissen wir worauf wir uns eingelassen haben und nutzen das vermittelte Know-How von Dirk Mattes für die zukünftige Probenarbeit.

 

PS: Bestanden haben alle.

 

Jeanette Möller, Remseck

 

 

 

 

 

 

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