Herzlich willkommen,

auf der Homepage des Fachbereiches Musik des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg e.V.Wir wünschen allen Interessierten, sowie Freunden und Gönnern der Feuerwehrmusik viel Spaß beim Besuch auf unserer Homepage.

Landesausbildung

Innerhalb der Feuerwehrmusik Baden-Württemberg wurde der Ausbildung schon immer ein hoher Stellenwert gesetzt. In den Bezirken wie auch in den Landkreisen finden zentral immer wieder Lehrgänge in den Bereichen der D- Lehrgänge (D1-D3) statt.

Besonderheit im Ausbildungswesen des Landesfeuerwehrmusik Baden-Württemberg ist der jährlich stattfindende Osterlehrgang an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal. Eine ganze Woche steht die Feuerwehrschule ganz im Zeichen der Feuerwehrmusik. Hierbei werden Führungslehrgänge (Leiter der Musikabteilung, Stabführer, Ausbilder) aber auch bedarfsorientierte Seminare (Musikalische Früherziehung etc.) angeboten.

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Landesausbildungsleiterin

Kontaktdaten:

Landesausbildungsleiterin

Sabine Feigenbaum

Am Berg 4

71686 Remseck am Neckar

Fon: +49 7146/281026

Fax: +49 7146/289-348

 

Email: feigenbaum (at) feuerwehrmusik-bw.de

 

 

Von 3. bis 6. April 2018 konnte die Feuerwehrmusik Baden-Württemberg an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal ein Seminar für Leiter einer Feuerwehrmusik bzw. Musikgruppe sowie einen Instrumentallehrgang für Spielmanns- und Fanfarenzug anbieten. 

Im Seminar Leiter/in einer Feuerwehrmusik/Musikgruppe steht die Organisation der Gruppe im Vordergrund. Musikgruppen bestehen aus Jugendlichen, die noch in der Musikausbildung sind sowie dem Orchester, in dem Musiker/innen vom jugendlichen bis hin zum Seniorenalter zusammen musizieren. Oft eine Gradwanderung für die Organisation von Proben, Auftritten, Ausflügen etc. Die Verwaltung des Orchesters, die Zusammenarbeit mit dem Kommandanten, Verbänden etc. Die Führung der Gruppe als Verwaltungsorgan. Eine Vielfältige Aufgabe im Ehrenamt, zu denen in diesem Seminar viele Informationen und Tipps von den Ausbildern Nadine Krenz/LFS, Andreas Huber/Feuerwehrmusik BW, Frank Ratter/Feuerwehrmusik BW sowie Markus Kramer/Landesfeuerwehrverband BW weitergegeben wurden.

Die 13 Teilnehmer/innen bildeten in der Lehrgangszeit ein super Team, das es sich nicht nehmen ließ, selbst auch etwas Musik zu machen. Auch über den Lehrgang hinaus werden sich hier die Kontakte sicher vertiefen und so das Netzwerk Feuerwehrmusik weiter ausgebaut. 

Die 26 Teilnehmer/innen am Instrumentallehrgang konnten sich in diesem Jahr voll und ganz der Technik und dem Einstudieren neuer Literatur widmen, da der Ausbilderlehrgang mangels Anmeldungen abgesagt wurde. Ansonsten wären die Instrumentalisten auch für die Ausbilder/innen als Schüler zur Verfügung gestanden. Neben den Registerproben mit den Ausbildern Johannes Beuter, Dirk Mattes, Bettina Missale und Steffen Wardemann, in denen an Technik und Intonation gefeilt werden konnte, wurde das Zusammenspiel im Orchester geprobt. Das in der kurzen Zeit von 2 Tagen Erlernte konnte in einem kurzen Konzert am Donnerstag Abend den Leitern der Feuerwehrmusik sowie anderen interessierten Feuerwehrleuten, die gerade zur Ausbildung an der LFS waren, dargeboten werden. Und sicher hatte auch noch nach dem Lehrgang jeder Instrumentalist einen Ohrwurm: Es galoppierte die "Kurpfälzer Jagdgeschichte" durch den Kopf.

Wir freuen uns über die Möglichkeit, die Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal durchführen zu können und so die Ausbildung mit Profis sowie erfahrenen Feuerwehrleuten anbieten zu können. Der nächste Osterlehrgang findet von 23. bis 26. April 2019 statt. 

Der Ortenaukreis veranstaltet im März 2018 einen D1-Lehrgang. Anmeldungen und Fragen zum Lehrgang sind direkt an den Lehrgangsleiter Dario Mock zu richten. 

Wir wünschen allen Teilnehmer/innen viel Erfolg. 

Nachdem zum 1. August 2017 die neuen Kriterien für den E- und die D-Lehrgänge innerhalb der Feuerwehrmusik Baden-Württemberg veröffentlicht wurden fanden im Herbst zwei D1*-Lehrgänge sowie je ein D2*- und D3*-Lehrgang statt.

Die beiden D1-Lehrgänge wurden im Bodenseekreis sowie im Regierungsbezirk Karlsruhe durchgeführt. Neu war hier für die Ausbilder auch das Thema Gehörbildung und Rhythmik. Jedoch stellte sich heraus, dass die Teilnehmer/innen diesen Bereich sehr gut aufnahmen. Auch die Theorie- und Praxisinhalte wurden sehr gut vermittelt und so bestanden im Bodenseekreis alle 16 angetretenen Prüflinge die Prüfungen. Im Bezirk Karlsruhe bestanden 14 der angetretenen 18 Prüflinge die Leistungsprüfungen.

Der ausgeschriebene D2- und D3-Lehrgang in Heidenheim konnte leider mangels Beteiligung nicht in vollem Maße durchgeführt werden. So mussten sich die Teilnehmer/innen im Selbststudium und in der eigenen Musikgruppe vorbereiten. Lediglich ein Lernsamstag wurde angeboten, bei dem Rhythmus- und Melodiediktat sowie die Praxis beübt wurden.

Zur Theorieprüfung am 02.12.2017 in Giengen traten zwei D2-Teilnehmerinnen sowie acht D3-Teilnehmer/innen an. Leider schaffte ein Teilnehmer die D3-Theorie nicht. Die Praxisprüfungen bestanden alle angetretenen Teilnehmer/innen. Eine weitere D3-Prüfung sowie D2-Praxisprüfung finden im Februar 2018 statt.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der D-Lehrgänge und wünschen ihnen weiterhin viel Freude beim Musizieren und an der Kameradschaft ihrer Feuerwehrmusik.

*D1-Lehrgang =    Prüfung der Grundkenntnisse am Instrument und der Theorie (Grundausbildung)
*D2-Lehrgang =    
Verbesserung der musikalischen Kenntnisse sowie in Praxis und Theorie
*D3-Lehrgang =    höchster musikalischer Lehrgang am eigenen Instrument sowie weiterführende Musiktheorie

 

 

Feuerwehrmusik erstmals an der neuen LFS

In diesem Jahr fand die Musikerwoche an der LFS nicht wie gewohnt zur Osterzeit sondern im Herbst von 4. – 7.10.2017 statt. Bedingt durch den ungewohnten Zeitpunkt, die Feuerwehrschule zog in der üblichen Musikerlehrgangszeit um, waren die Lehrgänge nicht voll besetzt. Was jedoch für die erste Lehrgangswoche der Feuerwehrmusik BW an der neuen Schule für die Lehrgangsleitung von Vorteil war, da die Gruppen übersichtlicher waren.

Bedingt durch die Hellhörigkeit der Lehrräume im Hauptgebäude konnten die Musiker keinen Praxis-Unterricht dort machen, lediglich die Theoriestunden waren dort möglich. Die Praxis wurde in den Aufenthaltsräumen der Wohngebäude sowie im großen Sitzungsraum der Übungshalle durchgeführt. Trotz der wenigen Musiker sind diese Räume bereits an ihre Grenzen gestoßen.

Sehr gut war, dass die Teilnehmer des Stabführerlehrganges die Übungshalle für die Ausbildung am Großen Stab nutzen konnten und so witterungsunabhängig übten. Die Teilnehmer des Registerführerlehrgangs waren in die Registerproben mit eingebunden und erlernten dort die Probenarbeit ihrer Instrumentengruppen sowie in den Orchesterproben die Zusammenführung der einzeln erprobten Musikstücke. Diese Zusammenführung konnten die Stabführer in der Praxis mit dem Orchester sehr üben.

Das Ausbilderteam freute sich über sehr motivierte Musiker/innen in den Instrumentallehrgängen und freuten sich, die Leute mit viel Technik am Instrument versorgen zu können. Erfreulich ist, dass alle Teilnehmer des Registerführerlehrgangs sowie der Stabführer die Prüfungen bestanden haben – zwei musikalische Leiter wurden jedoch gebeten, intensiver zu üben und beim nächsten Lehrgang nochmals ihr Wissen zu vertiefen.

Nachfolgend berichten zwei Teilnehmerinnen über ihre Erfahrungen und Eindrücke:

Teilnehmerbericht - Lehrgang Registerführer/in

Dreieinhalb Tage lang haben wir – drei Spielleute von verschiedenen Spielmannszügen des Landes - den Lehrgang zum Registerführer/in an der Landesfeuerwehrschule besucht.

Jeder von uns übernimmt in seinem Spielmanns-/Fanfarenzug schon eine „führende“ Tätigkeit wie die Registerführung, einen Teil der Probenarbeit oder sogar das Orchesterdirigat bzw. wird jene übernehmen. Aus diesem Grund kamen wir nach Bruchsal, um noch mehr Input, praktisches Wissen und Techniken zu lernen.

Nach etwas Theorie am Vormittag ging es für uns am Nachmittag schon in die jeweiligen Instrumentallehrgänge, wo wir -mal mehr mal weniger- „ins kalte Wasser“ der Registerführung geworfen wurden, um die uns unbekannte Gruppe an Spielleuten zu dirigieren, beziehungsweise uns daran zu versuchen. Dabei erhielten wir viele praktische Tipps und Tricks von erfahrenen Dirigenten, die uns mit ihrem Talent und Können beeindruckten und inspirierten. Sie halfen uns, vor die Gruppe zu stehen und die praktische Probenarbeit umzusetzen.

Auch an den kommenden Tagen wechselte die praktische Probenarbeit mit etwas Theorieunterricht ab und es blieb uns Zeit zum Austausch über Situationen und Erfahrungen mit unseren Spielmannszügen zu Hause.

Insgesamt war es für uns eine sehr lehrreiche musikalische Zeit, von der wir sehr viel mitnehmen und so konnten wir alle drei den Lehrgang erfolgreich abschließen!

Franziska Knor, Notzingen

 

Teilnehmerbericht - Stabführer-Seminar Teil 2

 

Fünf Stabführer wollten es wissen. Nachdem alle vor ein paar Jahren den Stabführerlehrgang Teil 1 absolviert hatten, wollen sie den zweiten Teil des Lehrgangs nun anpacken. Teil 1 hat den Schwerpunkt bei der Stabführung. Teil 2 legt nun mehr auf das Dirigat bzw. die Probenarbeit. Wobei man das Ankündigen einer Kurve (=Volte) mit dem Tambourstab ebenfalls lernt.

 

Nach kurzem Auffrischen der Inhalte aus dem Stabführerlehrgang Teil 1 wurde mit Theorie fortgesetzt. Auch wenn diese Materie trocken erscheint, so gelingt es Bettina Missale uns bei der Stange zu halten.

 

So stand auf der Tagesordnung: Unabhängigkeitsübungen, Diskussionen über

diverse Probenstile, Probenplanung, Vorbereitung einer Probe inkl. Partiturstudium (Partiturstudium: 1% wird beim Auftritt und 4% bei der Probe sichtbar; die restlichen 95% verbringt man daheim).

 

Andreas Huber erwartete uns für die Praxis am Stab nicht im Lehrgebäude sondern, wie wir es immer gern nennen, in der "Dancehall" – der Übungshalle.

 

Dort konnten wir uns witterungsunabhängig mit der Stabführung beschäftigen und, wie oben bereits erwähnt, mit der Volte. ("Und dreh, 2, 3, 4"). Evtl. wurden beim Zählen sogar Brüche oder gar Wurzeln gezogen?

 

Doch die wahre Herausforderung war die Probenarbeit vor dem Orchester. Neben den eingeübten Schlagbildern in der Theorie sollten wir das Orchester zu dem Klang bringen, das wir im Kopf dazu gespeichert haben. Zu analysieren, was man soeben gehört hat, fällt schon schwer. Aber das Orchester soll nun korrekte Anweisungen (Rhythmus, Intonation, Dynamik,

etc.) erhalten, damit es besser wird.

 

Nun wissen wir worauf wir uns eingelassen haben und nutzen das vermittelte Know-How von Dirk Mattes für die zukünftige Probenarbeit.

 

PS: Bestanden haben alle.

 

Jeanette Möller, Remseck

 

 

 

 

 

 

Wie bereits in den vergangenen Delegiertentagungen der Feuerwehrmusik Baden-Württemberg berichtet, wurden die Anforderungen für die Prüfungen für Feuerwehrmusiker/innen in Baden-Württemberg nach nun 12 Jahren überarbeitet. Wir orientieren uns hier an der bundesweiten Rahmenrichtlinie zur D-Reihe und zur Einstiegsstufe der Deutschen Bläserjugend, an der auch die Feuerwehrmusik Baden-Württemberg mitgewirkt hat (Download unter www.deutsche-blaeserjugend.de - publikationen). 

Nachdem unsere seitherigen Anforderungen bereits im oberen Bereich waren, ergeben sich für die Feuerwehrmusik Baden-Württemberg keine immensen Änderungen. Wir haben in unsere Anforderungen ebenfalls die Einstiegsstufe (Juniorabzeichen) mit aufgenommen. Auch die Prüfungs-Literaturlisten wurden überarbeitet.

Die Überarbeitung der D-Lehrgänge mit der Einstiegsstufe gilt für alle Lehrgänge ab 1. August 2017 und ist unter der Rubrik Landesausbildungsleitung Infos D-Lehrgänge einseh- und downloadbar.

Mit diesen angepassten Anforderungen sind wir für die nächsten Jahre gut gerüstet und können so die Qualität der Feuerwehrmusiken in Baden-Württemberg auf einem guten Niveau halten.

 

 

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