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    Unsere „bösen“ Flöten!

    In Zeiten der Coronapandemie, des Lockdowns und der Probenverbote für unsere Musikabteilungen standen vor allem unsere Flöten unter besonderer Beachtung.Unsere Verantwortlichen in den Musikabteilungen und der Arbeitskreis Musik haben sich selbstverständlich über die verschiedenen Studien und Untersuchungen informiert, bei denen es um die Ausbreitung der Aerosole unserer Blasinstrumente ging. Bei allen Untersuchungen schnitt dabei die Querflöte am schlechtesten ab.

    Für die Proben wurden Hygienekonzepte in Absprache mit der jeweiligen Feuerwehrführung und den Kommunen erarbeitet und als Vorlagen für alle unsere Musikabteilungen versandt.  

    Ich habe in den vergangenen Wochen drei verschiedene Schutzsysteme für unsere klappenlosen Sandnerflöten und auch für die Klappenflöten getestet.

    Der Win-D-Fender aus den USA wurde für die Klappenflöte konzipiert, passt aber auch problemlos auf die Tenor- und Altflöte von Sandner. Bei der Sopranflöte sitzt der Win-D-Fender schon auf dem Stöpsel auf, ist also hierfür weniger geeignet. Die Mechanik des Win-D-Fenders ist sehr gut und der Win-D-Fender ist somit schnell auf die jeweilige Flöte anzubringen. Seine Haupteigenschaft ist aber die Abschirmung der Mundlochplatte und dadurch die Reduzierung der negativen Auswirkungen von Umgebungswinden auf den Flötenton. Der Luftausstoß, sprich die Aerosole, bleiben also nahe beim Musiker oder bei der Musikerin. Der Win-D-Fender kostet etwa 60 Euro und ist der teuerste Schutz, den ich getestet habe.

     

    Der Flovid ist ein deutsches Produkt und wurde ebenfalls für die Klappenflöte entwickelt. Die zwei Halterungen des Flovid sind aber auch für den Gebrauch an unserem Sandner-Flötensatz geeignet. Einfach mit Moosgummi oder Kork auspolstern. In die Clips des Flovid, die für jede Flöte individuell einstellbar sind, kann ein käuflich zu erwerbendes Papiertaschentuch befestigt werden, welches dann vor dem Mundloch der Flöte die Aerosole auffängt. Wie beim Win-D-Fender bleibt die Atemluft größtenteils beim Spieler bzw. der Spielerin. Das Montieren des Flovid geht nicht so schnell wie beim Win-D-Fender, aber nach ein paar Versuchen geschieht auch dies völlig problemlos. Der Preis liegt hier bei etwa 10 Euro. Zusätzlich kann man für den Flovid einen Spiegel dazukaufen, um den Ansatz beim Spielen zu kontrollieren. Ein tolles Plus speziell auch für Anfänger. Dieser Spiegel kostet nur 2,50 Euro.

    Einen Plopp- und Windschutz für Querflöten aller Art entwickelte Benjamin Gall aus Neckarsulm zusammen mit seiner Mutter Susanne, die Flötenlehrerin ist. Dieser Schutz kommt aus dem 3-D-Drucker und wird durch eine transparente Folie ergänzt. Der Plopp- und Windschutz kann für jede Flöte bestellt werden. Die Montage erfolgt auch völlig problemlos, da die Halterungen der jeweiligen Flöte individuell angepasst sind. Wie bei den zwei vorherigen Vorrichtungen werden auch hier die Aerosole dann vor dem Mundloch der Flöte gebremst und quasi zum Flötisten oder der Flötistin zurückgeschickt. Der Preis liegt auch hier bei etwa 10 Euro. Die Art der Flöte muss hier selbstverständlich bei der Bestellung angegeben werden.

    Die Reinigung und Pflege der Vorrichtungen ist ganz unkompliziert. Die Kunststoffhalterungen vom Flovid und dem Plopp- und Windschutz der Familie Gall, sowie der Win-D-Fender lassen sich mit einem Desinfektionsspray für Oberflächen problemlos reinigen und desinfizieren. Dasselbe gilt für die Reinigung der Folie beim Plopp- und Windschutz. Beim Flovid muss ja nur ganz einfach das Papiertaschentuch ausgetauscht werden.

    Mit allen Schutzvorrichtungen lässt es sich sehr gut spielen und es lohnt sich, diese dann auch beim Musizieren im Freien einzusetzen, da der Ton der Flöte nicht so einfach weggeweht wird. Ein kompakterer Zusammenklang eines Zuges entsteht so automatisch.

    Ihr könnt mich zwecks noch mehr Informationen gerne kontaktieren.
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    Weitere Informationen könnt Ihr auch gerne über die jeweiligen Homepages bzw. direkt anfragen:

    https://win-d-fender.com/

    https://www.flovid.de/

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    Jürgen Krause

    Bezirksstabführer RB Stuttgart

    Download Präsentation zur Bezirksversammlung

     

    Nachdem im letzten Jahr zum ersten Mal ein Lyraworkshop im Fachbereich Musik des LFV-BW stattfand, wurde nun im vergangenen März ein Literaturworkshop vom Dozenten Patrik Wirth und dem Bezirksstabführer Jürgen Krause organisiert.

    24 Anmeldungen, darunter 5 Schlagwerker, eine Lyraspielerin und 18 Flötisten erhofften sich einen tollen, musikalischen Sonntag. Das Ziel des Workshops war es, die verschiedenste Literatur eines Musikverlags kennenzulernen.

     

    Märsche und andere Stücke, die für Spielmannszüge mit kleinerer Besetzung spielbar sind , neu arrangierte Musikstücke und eine Eigenkomposition, die in Leinfelden-Echterdingen Weltpremiere feierte.

    Mit seinem Ruhrpott-Charme vermittelte Patrik Wirth den Musikern seine Interpretationen und alle hatten einen Riesenspaß, sodass die Zeit wie im Fluge verging.

    „Ich bin begeistert von dem Baden-Württembergischen Feuerwehrverband, wie man alle Musiker flexibel einsetzen kann!“ Mit diesem Spruch lobte der Dozent alle Teilnehmer zum Abschluss und Jürgen Krause bedankte sich bei Patrik Wirth und allen Teilnehmern des Workshops und versprach, so eine Veranstaltung mal wieder durchzuführen.

     

     

    Die Feuerwehrmusiken aus Bönnigheim, Erdmannhausen, Remseck, Vaihingen-Roßwag und Niefern-Öschelbronn veranstalteten vom 9. bis 11. Mai 2014 die 23. Musikfreizeit der Feuerwehrmusiken im Landkreis Ludwigsburg im Schullandheim Strümpfelbrunn.

    Floetenprobe

     

    Ein kleiner aber feiner Kreis von jungen und junggebliebenen Musiker/innen erarbeitete an einem Wochenende insgesamt 14 Musikstücke – von Polka, Rumba über Marsch bis hin zu Gospel. Aber nicht nur die Musik stand im Vordergrund. Die Kameradschaft wurde gepflegt beim Grillen, der Hausolympiade oder beim abendlichen Wikingerschach, Twister und Boccia.

    Grillen am Lagerfeuer

     

    Durch die kleine Gruppe von 27 Personen war ein tolles Gemeinschaftsgefühl zu erleben. Um die Frühlingsfreizeit komplett zu machen wurde kurzerhand ein kleines Frühlingsallerlei mit musikalischem Gras, Schneeglöckchen, Tulpen und Gänseblümchen gezaubert. Der Spaß war garantiert und alle fuhren zwar müde aber zufrieden nach Hause.

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    Der Fachbereich Musik veranstaltete zum ersten Mal vom 18. bis 19. Januar 2014 einen Lyra - Workshop in Leinfelden-Echterdingen.

     

    Die Lyra wird in den Musikabteilungen stiefmütterlich behandelt und so beschloss man etwas dagegen zu tun. Auf der langen Suche nach einem geeigneten Dozenten wurde man schließlich fündig.

    Patrik Wirth vom Spielmannszug „Glück Auf“ der Feuerwehr Essen , der diesen Spielmannszug auch musikalisch leitet, Ausbilder in vielen anderen Musikgruppen ist und seinen eigenen Musikverlag

    (www.musica-piccola.de) hat, war gespannt auf diesen Workshop.

    Erwartungsvoll waren auch die insgesamt 17 Teilnehmer aus den Regierungsbezirken Freiburg und Stuttgart.

    Als erstes betrachtete unser Dozent die verschiedenen Lyren, die mitgebracht wurden: B, C und Ces – Instrumente in den Bauformen Rohrrahmen–Lyra und Chor-Lyra, sowie eine Sandner-Lyra. Neben diesen Ausführungen gibt es auch noch Basslyren und einreihige, diatonische Lyren.

    In einer, eigens für diesen Workshop zusammengestellte Broschüre, wird auch einiges über die geschichtliche Herkunft der Lyra erläutert.

    Praktische Tipps zur Pflege, Reparatur und Ersatzteilbeschaffung bekamen die Musiker ebenso, wie auch Informationen über geeignetes Zubehör für den Transport und Tragemöglichkeiten der Lyra.

    Nach etwas Theorie ging es zum Schwerpunkt des Workshops über. Alle Teilnehmer waren heiß darauf ihr Instrument auch zu spielen.

    Patrik Wirth erklärte verschiedene Übungs- und Ausbildungsmöglichkeiten und setzte alles auch sogleich mit den Musikern in die Praxis um. Besonders hier wurden untereinander Erfahrungen ausgetauscht und viele Fragen an den Dozenten gestellt, welcher alles geduldig beantwortete.

    „Let`s Get Loud” von Jennifer Lopez und “Eleni” sind zwei charakteristisch völlig verschiedene Musikstücke. Das Eine temperamentvoll und fetzig, das Andere eher ruhig, romantisch und an den Klang einer Spieluhr erinnernd. Am Samstag erarbeiteten alle gemeinsam „Let`s get Loud“ mit seinen interessanten Rhythmen, Akzentuierungen, der Mehrstimmigkeit und dynamischen Stellen. Hierbei erlernten die Musiker und Musikerinnen, wie man z.B. auf der Lyra piano oder staccato spielt. Mit der richtigen Spieltechnik klingt ein Musikstück für die Spieler und Zuhörer viel angenehmer.

    Den größten Aha-Effekt erwirkte die Auswahl der Schlägel zum Bespielen der Lyren. Die Hersteller haben ihre eigenen Schlägel für das jeweilige Instrument entwickelt und mit diesen klingt dann das Instrument auch optimal. Zum Üben für alle Lyrenarten eignen sich auch Schlägel mit Gummiköpfchen.

    Am Sonntag dann erklangen lieblichere Töne bei dem Stück „Eleni“. Die dreistimmige Melodie, die erfrischend von Patrik Wirth mit den Teilnehmern eingespielt wurde, steigerte die Begeisterung und das Wohlfühlen auf dem Workshop noch mehr.

     

    Zum Abschluss des Wochenendes gab es noch eine Feedback-Runde, bei der es sich klar herausstellte, dass man so einen Workshop, wenn auch in etwas veränderter Form, wieder ausschreiben sollte. Der Organisator des Lyra-Workshops Jürgen Krause bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihre Mitarbeit und Geduld, einmal solch einen Workshop überhaupt zu erproben. Er bedankte sich ebenfalls bei dem Dozenten Patrik Wirth für sein Engagement und sein Kommen. Ein schwäbisches Carepaket war als weiteres Dankeschön schon auf dem Weg nach Essen.

    Zum Schluss überreichte Jürgen Krause noch jedem Teilnehmer eine Teilnahmeurkunde des Fachbereichs Musik.

     

    Jürgen Krause

    Bezirksstabführer Stuttgart

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